Schaben in Wohnhäusern

 

Beim Auftreten von Schaben (im Volksmund auch Kakerlaken genannt) in Wohnbereichen stellt sich immer wieder die Frage nach der Ursache und der Verantwortung der Beseitigung, bzw. der Kostenübernahme.

 

Was ist die Ursache?

Grundsätzlich ist es unwahrscheinlich, dass Schaben von draußen ins Haus eindringen. Es gibt einige wenige harmlose heimische Arten in der Natur, die durch Zufall durch z.B. offene Fenster in Gebäude gelangen, sich aber nicht im menschlichen Bereich halten können und für den Menschen nicht schädlich sind.

Schaben sind ein klassischer Verschleppungsschädling - das heißt, Schaben können auch in der saubersten Wohnung auftauchen!

Durch den globalen Warenhandel ist es nicht ungewöhnlich, wenn sie mit Waren, Möbeln, Verpackungsmaterial oder mit Nahrungsmitteln, Tierfutter oder anderen Gegenständen, wie gebrauchte Kühlschränke, Umzugskartons eingeschleppt werden.

Auch ist es nicht selten, dass man sie als ungebetene Reisegäste aus wärmeren Ländern im Urlaub mit den Koffern, Rucksäcken usw. mit einschleppt.                                                                                          

Da sie Allesfresser sind, reicht ihnen auch organisches Material, wie Papier, Leder oder Gewebe, sowie feuchte, faulende Stoffe als Nahrungsgrundlage. Man entdeckt sie deshalb vorwiegend dort, wo es feucht und warm ist (unter dem Spülbecken, hinter dem Kühlschrank). Die Möbelschabe fühlt sich aber auch in Holzmöbeln wohl!

 

Eine Auflistung der Schabenarten nach Häufigkeit:

  • Deutsche Schabe:                                 bis 15 mm, ♀ + ♂ lehmgelb bis braun
  • Orientalische Schabe:                           bis 30 mm, ♀ fast schwarz, ♂ kastanienbraun
  • Braunbandschabe (Möbelschabe):       bis 14 mm, ♀ + ♂ gelbbraun
  • Amerikanische Schabe:                         bis 44 mm, ♀ + ♂ bernsteinfarben
  • Australische Schabe:                             bis 30 mm, ♀ + ♂ bernsteinfarben

 

Was kann man tun?

Haben sich Schaben erst mal angesiedelt, ist es schwer sie wieder los zu werden.

Meist melden betroffene Bewohner den Befall erst, wenn sie bereits vergeblich versucht haben, dass Problem selbst zu lösen und überfordert sind. Intensives Putzen hilft nicht!

Der Versuch mit Insektensprays den Befall selbst in den Griff zu bekommen, schlägt meist fehl. Stattdessen besteht die Gefahr, dass dadurch die Schaben flüchten und sich noch mehr im Haus verteilen.

 

Hier ist der einzige richtige Weg, den Fachmann rechtzeitig einzuschalten - eine wirksame Bekämpfung kann sich Wochen hinziehen!

 

Hat der Mieter die ungebetenen Gäste selbst eingeschleppt, ist er für den Befall verantwortlich und muss sowohl die Schädlingsbekämpfungskosten tragen, als auch für daraus entstehende Folgeschäden haften.

Der Schädlingsbekämpfer kann einen Befall nachweisen und eingrenzen. Erstreckt sich der Befall über mehr als eine Wohnung, ist es aber fast nicht möglich, den Verantwortlichen zu ermitteln. Hier müssen dann alle Wohnungen bekämpft werden, um zu einer Tilgung zu kommen. Kostenträger ist in der Regel der Auftraggeber.

Bei einem Befall mit Schaben in einer Gemeinschaftseinrichtung besteht in Berlin eine Meldepflicht und muß dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet werden (SchädlingsbekämpfungsV, Stand 2011).

 

Sie haben ein spezielles Problem oder noch Fragen?   Rufen Sie uns an:  030 – 44 73 18 71

 

MIB Schädlingsbekämpfung Daniel Krämer                                                                                                           

Hanns-Eisler-Str. 4

10409 Berlin                                                                                            

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Online - Dokumentation easy-dok
Thermo-bug
IHK Ausbildung
Berliner Schädlingsbekämpfungsverein e.V.
Berliner Schädlingsbekämpfungs­verein e.V.
Schädlingsbekämpfer-Verband-Sachsen e.V.
Bezahlung