Amerikanische Kiefern- oder Zapfenwanze - Leptoglossus occidentalis

Amerikanische Kiefern- oder Zapfenwanze - Leptoglossus occidentalisGröße: bis 20 mm

 

Weitere umgangssprachliche Namen: Saugwanze

Namen in anderen Sprachen: western conifer seed bug, punaise américaine du pin, cimice dei pini, chinche, wtykowate, krayeviki, romboviki

 

Hier die Inhaltsangabe folgender Abschnitte:

  1. Vorkommen
  2. Entwicklung
  3. Schadwirkung
  4. Vorbeugung
  5. Vorbemerkung zur Bekämpfung
  6. Info oder Checkliste

Vorkommen

Wurde Ende des letzten Jahrhunderts aus Nordamerika nach Europa eingeschleppt, Lebensraum in der Nähe von Kiefern und anderen Nadelgehölzen (Koniferen).

Entwicklung

Ablage von bis zu 80 Eiern an den Nadeln von Koniferen, ernähren sich vom Saft der Pflanzen

Schadwirkung

Durch das Saugen an Samen vermindert sie in Baumschulen die Erträge bei der Gewinnung von Saatgut, in den USA bereits als Schädling eingestuft, lästig bei massenhaften Einflug in Wohnungen. Als Winterquartier werden gern Dachböden aufgesucht.

Vorbeugung

Die Ansiedlung von Kiefernwanzen ist in der Natur schwer vermeidbar. In Deutschland gibt es zur Zeit (2017) kein gegen Kiefernwanzen zugelassenes Pflanzenschutzmittel.

Vorbemerkung zur Bekämpfung

Bekämpfung in Innenräumen erfolgt in der Regel mit dem Einsatz von Bioziden im Sprüh- oder Aerosolverfahren.

Info oder Checkliste

Die MIB·ABS-Info - Insekten- und Spinnentiere

Die MIB·ABS-Info - Eingeschleppte und eingewanderte Schädlinge

Ihr Daniel Krämer

 

 

 

 

Quellenangabe für verwendete Bilder und Grafiken:

© Reinhard Thiel