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Wanderratte

Aussehen:


Kopf: Kopf läuft zur Schnauze hin stumpf aus
Ohren: kleine runde, behaarte Ohren
Augen: kleine Augen
Körperbau: plump, robust
Körperlänge: 21-29 cm
Schwanzlänge: 17-23 cm
Schuppenringe:
160-190 (am Schwanz)
Tragezeit: 24 Tage
Wurfstärke: 5-7 Junge
Vorkommen:
zu fast 100 %
Allgemein: lebt bodennah, in Kellern, Untergeschossen von Häusern, Kanalisation, Freiland u.s.w.


Allgemeines zur Rattenbekämpfung

Eine Rattenbekämpfung wird oft durch den Kunden unterschätzt.

Es wird nur gesehen das der Schädlinmgsbekämpfer 3 oder 4 Boxen aufstellt und ein wenig mit der Taschenlampe rumwedelt. Dann wird auch nur ein Zettel geklebt und schon geht es an die Bezahlung.

Es ist nicht schwierig eine Rattenbekämpfung in nur einem Raum durchzuführen aus dem es kein entrinnen gibt.

Anders sieht es aus mit einem Keller der aus vielen Versteck- und Fluchtmöglichkeiten besteht.

Hier ist es wichtig mit allen Sinnen zu arbeiten. Ratten hinterlassen  Trittsiegel, Schleif- und Nage-, Urin- und Kotspuren um nur einige zu nennen. Sie brauchen Nahrung und Wasser um leben zu können.

Objekte sollten durch den Schädlingsbekämpfer auf Schlupflöcher, Rohrdurchbrüchen, offene Fenster und Kanalisationsschäden hin genau überprüft werden.

Wir haben für die interne Ausbildung über 60 Checkpunkte auf die zu achten ist!

Die Befallsanalyse und Ursachenforschung ist für den Bekämpfungserfolg ausschlaggebend und nicht die Anzahl der Köderboxen und Besuche vor Ort.

Auch der Preis einer Schädlingsbekämpfung kann Ihnen nicht die Qualität vermitteln.

Es ist möglich mit der doppelten Zeit die aufgewendet wird (verbunden mit wesentlich höheren Kosten) einen viel besseren und efizienteren Bekämpfungserfolg zu erzielen.

Am Ende haben Sie Zeit und Geld trotzdem gespart!

Leider werden immer noch zu viele Bekämpfungen gegen Schadnager angeboten wo alleine es nur um das Aufstellen der Köderboxen geht.

Wenn alles alerdings richtig gemacht wurde  kennt der Techniker Ihren Keller oder Gewerbe besser als Sie!

In unserer Firma werden alle Fälle besprochen die länger als 4 Besuche dauern.

Denn wenn die Bekämpfung und die Objektschadensbehebung optimal läuft, und die Bekämpfungsabstände gut berechnet wurden sollte spätestens nach dem 5. Besuch Schluss sein.

Wenn nicht hat der Kunde z.B. die Rohre nicht verschlossen oder es herrschen Bedingungen die eine Ausweitung der Bekämpfung nötig machen.

Zur  Ursachenforschungen werden durch uns auch eigene Kanalkameras, Endoskope, Spurenpulver, Farbwasser, Rauchpatronen eingesetzt.

Für viele Befallssituationen besorgen wir uns Kanalpläne um den Kanalisationsverlauf zu überprüfen.

Jetzt was zu den  Köderboxen, der Auslage, und den Gesetzen.


Wer Köder für Ratten ausbringt  muss sich nach einer ganzen Menge Gesetze richten.

Das fängt beim Rattenzettel an und hört bei der Zulassung für bestimmte Anwendungsgebiete auf.

Solange nichts passiert stört ja auch keinem die Applikation!

Erst wenn Hunde vergiftet werden und Kinder am Köder kauen wird die Sache nicht mehr lustig.

Fazit:

Passen Sie auf wenn Sie allein mit Ködern experimentieren!

Konsultieren Sie gern einen Schädlingsbekämpfer!

...und jetzt das wichtigste:

Fragen Sie nach einer Leistungsbeschreibung
und vergleichen Sie!

Daniel Krämer

Ratte in der Toilette

Toilettenratte

Ratte aus der Toilette

Kundenfoto - nicht gestellt

Ratte in der Toilette

Ratte aus dem Klo

Ratte aus dem Klo

Die Ratte aus der Toilette

Wer hat nicht schon Geschichten gehört oder gelesen

in denen Ratten aus Toiletten kommen.

Was ist wahr an den Geschichten?

Kann es in jedem Haushalt passieren?

Wie kann man sich davor schützen?

Was ist zu beachten?

 

Fangen wir also erst mal ganz von vorn an.

Ja, es kann unter bestimmten Umständen passieren, dass,

eine Ratte aus der Toilette herauskommt.

Aber es bedarf einiger Umstände die wiederum in vielen

Haushalten nicht vorliegen.

Wenn wir vom Standartfallausgehen dann bedarf es folgender Gegebenheit:

1.    Anbindung an eine Kanalisation, in der sich aber auch ein Rattenbefall befinden muss.

2.    Abfluss und Steigleitung mit Ablagerungen, die von Ratten

    gut passierbar ist.

3.    Einer defekten oder nicht vorhandenen Rückstauklappe in

     der Abflussleitung oder im Hauskasten.

4.    Natürlich einer Ratte, die Ihre Neugier dazu treibt, nicht nur gegen den Abwasserfluss bis tief in das Haus vorzudringen sondern auch durch alle Biegungen und Absätze hindurch

     in der Toilette durch den Toilettenbogen zu tauchen und den Deckel anzuheben.

Wie häufig dies in einer Stadt wie Berlin vorkommt, ist schlecht zu erfahren. Es gibt zwar Aussagen über Zählungen und Meinungen     von Schädlingsbekämpfern, ich gebe aber zu bedenken das ein Schädlingsbekämpfer der nur mit Ungeziefer zu tun hat sehr leicht aus den Augen verliert was normal ist.

Wie kann man sich davor schützen?

Die Rattenklappe

Als preisgünstigste Lösung gibt es eine Rattenklappe, die man      in nur wenigen Minuten selbst mit einem Schraubendreher einbauen kann.

Die Klappe nennt sich "Ratstopp" und ist im Handel                              für ca: 30,00 Euro erhältlich. Sie wird bei einem normalen Toilettenbecken am Abflussstutzen (nach einfachem Abziehen

 

des Anschlussrohres) angeklebt und dann anschließend mit

einem Stahlseil das sich mit einer Schraube verengen lässt sicher angebracht.

Dazu gibt es auch noch eine Anbauanleitung mit Fotos.

Ich habe sie auch schon sehr oft montiert und nie länger als ca:

7min gebraucht. Die Klappe lässt das Abwasser von der Toilette

in die Kanalisation gut abfließen. Eine Ratte wird jedoch nicht durch

gelassen da die Klappe in diese Richtung nicht bewegt und

aufgrund, der Zusammensetzung nicht durchgenagt wird.

Bei Hängetoiletten dauert es länger da ein Dalmar- Stutzen

vonnöten ist. 

 

Dieser Stutzen ist in den Größen: 80 mm oder 100mm erhältlich

und kostet zwischen 5,00 und 7,00 Euro. Der genaue Einbau ist

auf einer mitgelieferten Einbauanleitung gut erklärt. Sollten Sie allerdings noch nie eine Wandtoilette abgebaut haben, so ziehen

sie lieber einen Fachmann zu rate.

Die Rückstauklappe

Eine weitere Möglichkeit gleich im ganzen Haus für Ruhe zu

sorgen ist die Rückstauklappe.

 

Sie wird in der Regel im Hauskeller mit dem Hauskasten oder

Rohr eingebaut und verhindert den Rückstau von Abwasser in das Haus. Gleichzeitig verhindert Sie auch das Ratten in die

Hausleitung vordringen.

Sie muss aber regelmäßig kontrolliert werden damit sie auch funktioniert.

Früher waren diese Klappen in vielen Häusern zu

finden.

Mit der Zeit sind viele Klappen korrodiert und funktionieren nicht mehr richtig. Einige wurden auch wegen einer Verstopfungsgefahr herausgenommen.

Durchschnittsverbreiterung

Es gibt noch eine weitere derzeit kostenintensive aber durchaus lohnende Variante der Vorbeugung.

Wenn man in die Steigleitung (senkrechter Teil der Abflussleitung) eine Trichterförmige Durchschnittsverbreiterung einbaut die oberhalb

kantig in das Abflussrohr einbindet schafft man einen Absatz, der

für Ratten nicht zu passieren ist. 

Was tun wenn es zu spät ist ?

Wenn das passiert ist was man keinen wünscht dann ist guter Rat teuer.

Oft wir nicht die Ratte zuerst bemerkt sondern die verschmutzte Toilette.

Es kann auch sein das Sie Rattenkot finden oder Urin riechen. In einigen Fällen ist schon die erste Verwüstung im Bad (oder teilen

der Wohnung) zu sehen. Manchmal wird die Ratte aber auch nicht sofort bemerkt. Ach ja:  Die Ratte hat jetzt ja auch ein Problem.

War der Toilettendeckel geschlossen, schafft Sie es nicht wieder zurück. Sie muss sich also mit Ihrer Umgebung wohl oder Übel abgeben.

 

Ratten könne zwar sehr vorsichtig sein aber in vielen

Fällen habe ich gesehen das sie sich einfach nicht benehmen

können und viele offensichtliche Spuren hinterlassen. Da wir

schon mal Seife angefressen, Vasen umgekippt und viel

schmieriges hinterlassen. Ist ja auch normal die Ratte, kommt ja

aus der Kanalisation und trägt dementsprechend viel

unhygienischen auf dem Fell.

Sollten Sie jetzt den Schädlingsbekämpfer anrufen? Oder erst die Hausverwaltung?

 

Und was ist am Wochenende?

Ich empfehle Ihnen erst natürlich die anzurufen die im Normalfall auch die Rechnung zahlen. Das Eindringen von Ratten in die Wohnung durch die Kanalisation ist Ihnen nicht als Verschulden anzulasten.

Obwohl Ihnen Ihre Hausverwaltung auch keine Ratte geschickt hat, ist sie dennoch verantwortlich. Ich denke dies zählt im Sinne nach als Objektmangel.

Ich habe auch noch nicht erlebt, dass es dabei Probleme gab. Oft haben die Verwaltungen einen Schädlingsbekämpfer in Ihrer Nähe.

Ist die Hausverwaltung oder der Hausmeister nicht zu erreichen ist dies ein Notfall und ich würde dieses Problem entweder mutig selbst in die Hand nehmen oder versuchen einen Fachmann zu erreichen. Der Fachmann wird entweder einen Giftköder ausstellen oder die Ratte gleich mitnehmen. In der Branche gibt es viele Profis, die bei entsprechender Befallslage nicht lange zögern. Neben Spezialfallen und einigen eigentümlichen Verfahrensweisen haben sich einige zu wahren Ideenkünstlern entwickelt, wenn es darum geht Ratten sofort zu fangen und dann fachgerecht nach Tierschutzgesetz zu töten.

Egal ob sie jemanden erreichen oder nicht, sollten Sie die Türen schließen damit keine Wanderung stattfindet. Denken Sie auch an die Spalte unter der Tür! Falls Sie sich nicht sicher sind ob die Ratte noch da ist (bei offenen Toilettendeckel) dann nehmen sie mehrere Zeitungsbögen und legen Sie in nahe der Wand aus und streuen Sie Mehl darauf. Danach kann man mit einer Spraydose oder einer Flasche das Mehl glatt streichen. Es dauert nicht lange und Sie werden bei Befall Spuren und Mehlverschleppungen finden. Sollten Sie selbst sich mit Rattenköder versuchen, dann gibt es hierzu eine kleine Auswahl im Baumarkt. Bitte beachten Sie aber die Gebrauchsanweisung denn nur so ist der Erfolg auch sicher. 

 

Ihr Schädlingsbekämpfer

Daniel Krämer



MIB, Schädlingsbekämpfung, Kammerjäger, Bettwanzen