Hausbockkäfer Schädling lateinisch: Hylotropes bajulus Aussehen: dunkelbraun bis schwarz; auf den Flügeldecken sind zwei unterbrochene Querbinden aus weißen Haaren Körperlänge: Männchen 8 – 16mm, Fühler reichen bis zur Hälfte der Körperlänge Weibchen 10 – 25mm, Fühler reichen nur bis ans Ende der Vorderbrust, das Hinterleibsende ist gekennzeichnet durch einen verlängerten schmalen Abschnitt und ragt unter den Enden der Flügeldecken hervor Larven: weiße Eier 1,2 – 2mm mit Ø 5mm; Larve: langgestreckt und zylindrisch mit weißlicher Färbung und zurückgebildete Beine; neben den Fühlern befinden sich drei Punktaugen; der Oberkiefer ist kurz und meißelförmig Entwicklung: 150 – 200 Eier werden vom Weibchen in mehreren Gelegen im Holz abgelegt (max. 600 Eier); pro Gelege ca. 80 Eier Ablage muß liegen: in Holzspalten und Rissen Breite 10 –20mm, Tiefe 0,25 und 0,6mm Entwicklung der Larven dauert 2 – 10 Jahre, höchstens 16 Jahre Verpuppen der Larven im Frühjahr; schlüpfen der Käfer von Juni – August (im Mitteleuropäischen Raum) und leben höchstens 2 – 4 Wochen; ernähren sich vom Fettkörper den sie sich als Larve angelegt haben und nehmen keine Nahrung zu sich Schaden: Zerstört verbaute und trockene Nadelhölzer (keine Laubhölzer), Bsp. Hölzer in Dachkonstruktionen, Fenster-, Türrahmen und Möbeln Nahrung: Nadelholz Bekämpfung: aus Bautenschutzgründen darf nur eine qualifizierte Firma die Bekämpfung vornehmen um den Befall und deren Ausdehnung zu bestimmen, muß ein Stück dessen herausgetrennt werden sollte die Statik betroffen sein (Dach) so muß ein Statiker hinzugezogen werden erst dann kommt das chemische Bekämpfungsmittel zum Einsatz, nicht chemische Verfahren sind vorzuziehen (z.B. Heißluft) Hinweise: 30 Jahre alte Nadelhölzer sind am stärksten betroffen; älter als 50 Jahre Hölzer werden seltener befallen Vorbeugung: Bemerkungen: Der Befall wird erst bemerkt, wenn die Käfer an die Holzoberfläche gelangen, aufgrund der Eiablage in Holzrissen und ihrer nächtlichen Aktivität
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Hausbockkäfer
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