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Ameisenbekämpfung Hausmittel

Hausmittel und Ihre Wirksamkeit

MIB Schädlingsbekämpfung Daniel Krämer

„Ameisen im Haus“ heißt das Problem mit dem sich jedes Jahr immer wieder viele Menschen auseinander setzen müssen. Ob in der Küche, im Schlafzimmer, auf dem Balkon, im Blumenbeet oder auf dem Gehweg Ameisen sind überall. Sie laufen umher, bauen Nester und dringen durch Ritzen von marode Wänden um uns zu besuchen. Selten reagieren wir freundlich wenn uns in der Küche teile vom Essen weggetragen werden. Nicht jeder möchte oder hat gleich die geeigneten Mittel zur Abwehr parat um das treiben zu beenden. Oft fallen uns da die Hausmittel ein die wir schon oft gehört haben und die auch häufig in vielen Haushalten anzutreffen sind. Da gibt es das Backpulver, Nelkenpulver, Lavendel, Zitronenscheiben, Talkum, Gipsstaub, diverse Essigmixturen oder irgendwelche Ölmixturen u.s.w. Ich höre immer wieder das bei den Bekämpfungen unter-schiedliche Aussagen über die Wirksamkeit der alten Rezepturen.
Bei genauerer Nachfrage lassen sich aber immer mehrere Gründe finden warum spontan der erneute Zulauf ausblieb.
Nun zu den Hausmitteln:
1. Essigessenz oder Zitronenessenz auf gebracht auf dem Fußboden(Leider hält der Geruch nicht sehr lange an sodass die Prozedur wiederholt werden muss!)
2. Nelkenpulver sowie auch Zimtpulver und andere Pulverarten vertreiben die Ameisen alle durch Ihren starken Geruch
3. Heißes Wasser tötet Ameisen natürlicherweise ab Nestbehandlungen mit kochendem Wasser können Erfolg haben. Das Wasser muss nur in das gesamte Nest gelangen können. Und das ist nicht immer einfach
4. Backpulver oder Hefe mit oder ohne Zuckerwasser. Bei der Hefe ist es ganz einfach sie verlässt nach der Nahrungsaufnahme die Ameise völlig unbeschadet. Bei vielen Ameisen- zuchten wird die Hefe als vitaminreicher Futterzusatz verwendet. Mit dem Backpulver ist es ähnlich es gibt auch wie die Hefe Kohlen-dioxid ab die der Ameise nicht schadet und ist somit ungefährlich. Es gibt jedoch eine Erklärung die zeigen könnte

woher diese weit verbreitete Annahme kommen könnte. Es wurde früher Hirschhornsalz anstatt wie heute Bachpulver als Treibemittel für Kuchen und Brote verwendet. Dieses Hirschhornsalz spaltet Ammonjak ab und damit würde es für die Ameisenbekämpfung ein gutes Ende nehmen. Auch ist das Gerücht das Ameisen durch Backpulver platzen könnten erscheint zwar einleuchtend aber ist leider nicht wahr.
5. Lavendel, Nelkenöl u.s.w.
Angeblich soll es helfen, wenn diese Öle auf die Ameisenstraße getropft werden. Dieses wirkt zwar gut aber mit dem ständigen Geruch in der Wohnung können viele nicht auf Dauer leben. >(Nelkenöl riecht z.B. wie eine Zahnarztpraxis).
6. Gipsstaub ist nicht zu empfehlen weil dieser schnell weggeweht wird und man nur die Ameisen die am Boden sind abhält. Die an den Wänden werden munter weiter krabbeln. Und schön sehen solche Barrieren auch nicht aus. Außerdem wird er bald feucht und beginnte auszughärten. Die gesund-heitlichen Risiken beim ständigen einatmen von Gipsstaub sind auch zu bedenken.
7. Rainfarn, Kaffeesatz, getr. Tomaten-triebe, Lavendel, Majoran, Nussbaumblätter mögen helfen aber wer möchte sie denn schon ständig in der ganzen Wohnung zu hängen haben?
So macht es der Profi: Der Profi versucht erst einmal die Ameisenart zu bestimmen. Der Kunde kennt oft nicht den Unterschied. Solange es Ameisenarten gibt die nicht auf Köderstoffe reagieren, sonder nur auf Insektizid - Beläge ist die genaue Bestimmung erforderlich. Die Ameisenart gibt auch Aufschluss ob das Nest eher innerhalb oder außerhalb der Wohnung befindet. Dies sind wichtige Aspekte für das weitere Vorgehen. Natürlich haben viele den gewünschten Erfolg bei der eigenen Ameisen-bekämpfung. Keine Frage! Aber die meisten Kunden verfügen zu Hause nicht über die Anzahl von Bekämpfungsmitteln wie der Schädlings-bekämpfer. Die große Anzahl von Stäubemitteln, Spritzmitteln und Gelködern versetzt den Schädlingsbekämpfer in die Lage schneller und effizienter auf einen Befall zu reagieren. Er kann auch genügend Tip´s geben die einen Neubefall verhindern können.

Daniel Krämer



MIB, Schädlingsbekämpfung, Kammerjäger, Bettwanzen